Designböden

Designboden Trends

In den letzten Jahren haben Designfußböden den Markt neu aufgemischt. Hier handelt es sich u.a. um Fußböden auf der Basis von PVC, PP und PET. Sie sind in der Gestaltungsvielfalt schier unendlich. Die Belastbarkeit ist hoch. Warum nun aber so viele unterschiedliche Materialien? Wo liegen die Unterschiede?


Designböden aus Vinyl

Designboden Vinylboden

Böden aus Designvinyl haben eine Decklage aus Polyvinylchlorid (PVC). PVC ist ein amorpher thermoplastischer Kunststoff, welcher von Hause aus hart und spröde ist. Setzt man diesem Weichmacher und Stabilisatoren zu, wird er weich. Die bekanntesten Anwendungen sind Fußbodenbeläge, Kunststoffrohre, Kabelisolierungen und natürlich auch die Schallplatten (umgangssprachlich aus dem Englischen kommend auch "Vinyls") genannt.

PVC lässt sich gut einfärben. Deshalb ist es bestens für die dekorative Gestaltung von Bodenbelägen geeignet.

PVC nimmt kaum Wasser auf. Auch dies eine ideale Eigenschaft für einen Bodenbelag.


Designböden aus PET

Designboden Disano PET

Polyethylenterephthalat (Kurzzeichen PET) ist ein thermoplastischer Kunststoff. Es gehört zur Familie der Polyester. PET hat eine hohe Bruchfestigkeit und Formbeständigkeit. Die Schlagzähigkeit ist eher gering.

PET wird vielseitig eingesetzt. Am bekanntesten ist die Verarbeitung zu Kunststoffflaschen (PET-Flaschen) jeglicher Art. Aber auch bei der Verarbeitung zu Textilfasern (Polyester) werden die PET-spezifischen Eigenschaften genutzt.

Ein weiteres wichtiges Anwendungsgebiet sind Prägefolien, aromadichte Verpackungsfolien, Lichtschutzfolien und Möbelfolien. Jahrelang in der Möbelindustrie bewährt, entwickelten sich hieraus schließlich die Deckschichtfolien für Designböden aus PET.


Designböden aus PP

Designboden PP

Polypropylen (Kurzzeichen PP) ist ein teilkristalliner Thermoplast. Es ist geruchlos und (nach heutigem Wissensstand) hautverträglich und physiologisch unbedenklich.

PP wird bei niedrigen Temperaturen spröde. Mit Hilfe von mineralischen Füllstoffen (wie z. B. Talkum, Kreide oder Glasfasern) werden die mechanischen Eigenschaften (wie z.B. Steifigkeit, Gebrauchstemperaturen) beeinflusst.

Hauptsächliche Einsatzgebiete sind Verpackungen von Lebensmitteln, Textilien oder medizinischen Artikeln. Weiterhin findet es Anwendung als Laminierungsschicht in Mehrschichtfolien (z.B. in Form von Nutzschichten bei Fußbodenbelägen).

Die ersten Muster Designböden auf Basis PP haben wir nun auch in unserem Studio vorrätig. Die Homepage wird hierzu zeitversetzt ergänzt ...


So, ich hoffe, ich habe mit diesen Zeilen etwas Licht in die ganzen chemischen Begriffe gebracht.

Unser Fazit:
Unter dem Begriff "Designböden" sind Böden mit doch recht unterschiedlichen Eigenschaften zusammengefasst.

Böden mit Weichmacheranteil für mehr Elastizität aber auch weichmacherfreie Böden sind möglich. Diese sind ganz einfach weniger weich ...

Allen gemein ist die enorme Gestaltungsvielfalt und die hohe Belastbarkeit.


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